Aria da Capo
Ballett von John Neumeier
Musik: Francis Poulenc – Sextuor für Klavier und Holzbläser
Choreografie und Kostüme: John Neumeier
URAUFFÜHRUNG:
Stuttgarter Ballett, Schauspielhaus (Noverre-Gesellschaft), Stuttgart, 10. Juli 1966
ORIGINALBESETZUNG:
Columbine: Marianne Kruuse
Pierrot: Dieter Ammann
Zwei Tänzer als Schäfer: Bernd Berg, Walter Raines
Der Titel des Abends bezieht sich aber nicht nur auf Inhalt und Aussage der Stücke, sondern auch auf ihre formale Darstellung. Dies ist der Fall in dem zweiten Stück: “ARIA DA CAPO” (Der Zaun).
Inhaltlich geht es hier um die unsichtbaren Grenzen zwischen Menschen: die Grenze oder “der Zaun” wird symbolisiert durch ein lächerliches Bühnenrequisit, das eine Freundschaft zerbrechen läßt; formal um die Grenzen zwischen Realität, Probe und Darstellung einer Theateraufführung und um die Distanz zwischen Publikum und Darstellern.